Das Kindergarten ABC

Liebe Eltern!

 

Wir, das Team vom St. Marien Kindergarten haben das folgende Kindergarten-Alphabet geschrieben, um unsere pädagogische Arbeit für Sie, liebe Eltern, und andere Interessierte transparent zu machen und damit Sie erfahren, welche Angebote und Möglichkeiten hier im St. Marien Kindergarten auf Sie und Ihr Kind warten:

 

Kindergarten – ABC

A Aufnahme in den Kindergarten Wenn Sie Ihr Kind im Kindergarten St. Marien anmelden möchten, können Sie mit der Leiterin Sibylle Baumgart Kontakt aufnehmen und einen Termin vereinbaren. Die Aufnahmegespräche finden meistens Montag- oder Donnerstagnachmittag in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt. Die Leiterin zeigt Ihnen die Räumlichkeiten, erklärt Ihnen das Konzept des Kindergartens, nimmt Ihre Daten per Computer auf und hat Zeit für Ihre Fragen. Sollten Sie Interesse haben, rufen Sie uns einfach an, unsere Telefonnummer ist 4976.

 

Unsere Öffnungszeiten sind:   Montag bis Donnerstag von 7.15 Uhr – 16.30 Uhr

Freitag von 7.15 – 15.15 Uhr

B Beschwerdekultur

Die Erzieherinnen haben den Kindern gegenüber eine offene und wertschätzende Haltung, wenn es darum geht, ihre Beschwerden aufzunehmen, zu bearbeiten und zu reflektieren.

Bildungsdokumentation Darin werden schriftlich die Bildungsprozesse eines Kindes festgehalten. Die Erzieherin dokumentiert diese aufgrund ihrer beobachtenden Wahrnehmung der vielfältigen Handlungen, Ideen, Werke, Fertigkeiten, Interessen, Fähigkeiten, Problemlösungen u. ä. des Kindes. Die Eltern müssen sich mit der Anfertigung einer solchen Dokumentation einverstanden erklären und haben das Recht, einmal im Jahr, bei einem Elterngespräch mit der Erzieherin, Einblick zu nehmen. Es dient dem gegenseitigen Austausch über den Entwicklungsstand des Kindes.

 

C Christlicher Glaube Der christliche Glaube begleitet uns in unserer Arbeit das ganze Jahr über. Hierbei sind uns elementare Erfahrungen wie Geborgenheit, Nähe, Hilfsbereitschaft und Achtung vor dem anderen wichtig. Wir wollen bei den Kindern die Bereitschaft und Fähigkeit zu sozialem Verhalten wecken und fördern, sie zum liebevollen Umgang mit anderen Lebewesen und der Natur ermuntern. Ebenso wichtig ist uns das Eingehen auf Erlebnisse und Fragen, Ängste und Hoffnungen, Bedürfnisse und Freuden der Kinder, vor allem bei Abschieden und Entwicklungsübergängen (Freunde verlassen die Gruppe, Schulanfang).

Auch erfahren die Kinder Orientierung durch sich wiederholende religiöse Feste und Feiern wie Weihnachten, Ostern, Geburtstage. Diese sprechen Emotionen an und lösen Phantasie und Kreativität aus. Religiöse Lieder, biblische Geschichten, Gebete, Wortgottesdienste und Meditationen werden themenbezogen eingesetzt. Hierdurch werden die Kinder auch in die Grundelemente des christlichen Glaubens eingeführt. Die religiöse Erziehung ist nicht isoliert, sondern wird in die gesamte Kindergartenarbeit integriert.

D Delfin 4 Delfin 4 ist ein auslaufendes Verfahren. Es gilt nur noch für die aktuellen „Delfin 4-Kinder“, die in einer zusätzlichen Fördergruppe sind.

Die Sprachfördergruppe übernimmt in unserer Einrichtung Frau Lohmann. Ihr stehen dafür in der Woche mehrere Stunden zur Verfügung, in denen die Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung individuell und abwechslungsreich gefördert werden. Die Kinder werden dabei von ihr beobachtet und sie dokumentiert deren Sprachverhalten.

Der Test hat im April 2014 das letzte Mal stattgefunden. Die Kinder, die in der 2. Stufe des Testverfahrens weiterhin sprachliche Auffälligkeiten aufweisen und bei denen besonderer Sprachförderbedarf festgestellt wird, werden in unserer Einrichtung noch bis Juli 2016 systematisch, altersentsprechend und gezielt in einer besonderen Gruppe gefördert.

 

Diese Sprachfördergruppe führt die Erzieherin Lisa Lohmann, durch. Ihr stehen dafür in der Woche mehrere Stunden zur

Verfügung, in denen die Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung individuell und abwechslungsreich gefördert werden.

E Elternarbeit Der Kindergarten ist von seinem Auftrag her eine familienergänzende Einrichtung. Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, pädagogischem Personal und dem Träger ist die Voraussetzung für gute pädagogische Arbeit zum Wohle des Kindes. Sie gibt Anstöße und macht die Arbeit lebendig. Dies geschieht z.B. durch:

 

  • intensive Elterngespräche nach Absprache mit der Erzieherin
  • Gespräche an der Tür
  • Elternsprechtage
  • Mitarbeit im Elternbeirat
  • Elterncafé
  • Nachmittage zum Kennenlernen
  • Hausbesuche
  • Hospitation in der eigenen Gruppe
  • Spielnachmittage
  • Familienfeste
  • Elternbriefe
  • Mitarbeit im Förderverein
  • gemütliche Elternabende zum Kennenlernen (Racletteabend, Bastelabend, …)

Exkursion

Exkursionen bereichern den Alltag im Kindergarten. Sie finden in den einzelnen Gruppen statt und sind Bestandteil der jeweiligen Gruppenarbeit mit ihren Themen. Die Themen ergeben sich aus den Interessen der Kinder und unterscheiden sich voneinander. Deshalb sind auch die einzelnen Exkursionen in jeder Gruppe unterschiedlich.

Zu den Exkursionen zählen zum Beispiel Besuche der Kirchen und Kirchenräume, des Friedhofes, der Moschee, des Bauernhofes, der Windkrafträder, des Museums, der Bücherei, der Polizei, der Feuerwehr und vieles mehr.

F Fachleute mit Herz und Verstand

Team_2014

(v. l.) Claudia Kläsener, Silke Strothmeier, Heike Laumeier, Lisa Lohmann, Ina Zumloh, Heike Ewers, Vorpraktikantin, Kirsten Mähner, Karin Domnick, Sibylle Baumgart, Silke Nowak, Barbara Fischer

 

Orange Gruppe:

Sibylle Baumgart          (Kindergartenleitung/Gruppenleitung)

Lisa Lohmann               (anteilige Gruppenleitung/Fachkraft der Sprachförderung und Übermittag-

betreuung)

Karin Domnick              (Zweitkraft/Fachkraft der Übermittagbetreuung)

Heike Laumeier            (Integrationskraft)

Kirsten Mähner            (Integrationskraft)

 

Grüne Gruppe:

Ina Zumloh                  (Gruppenleitung)

Silke Nowak                 (Fachkraft in der 2. U3-Gruppe u. der Übermittagbetreuung)

Lena Wolff                  (Vorpraktikantin)

 

Rote Gruppe:

Barbara Fischer           (Gruppenleitung in der 1. U3-Gruppe)

Heike Ewers                 (Fachkraft in der 1. U3-Gruppe)

Claudia Kläsener          (anteilige Fachkraft in der 1. U3-Gruppe)

 

Förderverein

Unser Förderverein, gegründet im Jahr 2000, setzt sich zusammen aus Familien, die sich dem Kindergarten sehr verbunden fühlen. Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit des Kindergartens zum Wohle der Kinder zu begleiten und zu unterstützen.

 

Hier ein Informationsbrief vom Förderverein:

 

 

 

 

 

Der Förderverein des Kindergartens St. Marien

 

 

 

Nach einem losen Zusammenschluss einiger Eltern, die mehr wollten als ihr Kind „einfach nur im Kindergarten abgeben“, hat sich im Spätsommer 2000 die Idee des Fördervereins entwickelt.

 

Tatkräftig unterstützt vom Kirchenvorstand, insbesondere von Franz-Georg Schulte, wurde im Oktober 2000 der Förderverein als „e.V.“ gegründet. Natürlich erst, nachdem eine Mustersatzung auf juristisch einwandfreien Füßen stand. In der Gründungsversammlung wurde der erste geschäftsführende Vorstand gewählt.

 

Als Haupteinnahmequelle wurde 2001 der Klüngelmarkt ins Leben gerufen. Im selben Jahr wurde der Förderverein auch vom Finanzamt Beckum als gemeinnützig anerkannt. Die Trödelmärkte, das Café zum Pöttkes- u. Töttkenmarkt die Mitgliedsbeiträge und die diversen Spenden ermöglichten es dem Förderverein in den letzten Jahren, viele Anschaffungen für die Kinder des Kindergartens zu erwerben, wie z.B.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bezuschussung der neuen Holzkonstruktion in der Turnhalle                                                    Therapieschaukel und Schwungball

Taschengeld für jede Gruppe

Sitzgarnituren für draußen

Liedermacher beim Sommerfest und im Advent

Bezuschussung eines klappbaren Bollerwagens für Ausflüge

Organisation des St. Martins-Umzugs

 

Daneben hat der Verein immer wieder Clowns, Zauberer oder Puppenbühnen in den Kindergarten eingeladen.

Mit seiner Arbeit will der Förderverein auch ideell dazu beitragen, dass der Alltag für die Kinder, Eltern und das Erzieherinnen-Team ab und an mal schöner und noch bunter wird J. So wurden Sommerfeste und St. Martins-Umzüge veranstaltet oder auch die Reihe „Ein Kindergarten geht auf Reisen“ ins Leben gerufen. Bei letzterem werden Wochenendfahrten, z.B. in den Tierpark Olderdissen oder in das Ahlener Landschulheim organisiert.

 

Selbstverständlich gehört zu einem modernen Kindergarten auch ein zeitgemäßes Medium. So wurde im April 2003 der erste einfache Internetauftritt gestaltet und ins Netz gestellt. Bereits 2006 wurde unter einer eigenen Internetadresse www.stmarien-kindergarten.de ein neu gestalteter Auftritt mit bis dato über 1.200 Zugriffen ins weltweite Netz gestellt.

 

Mit den Jahren nagt immer wieder der Zahn der Zeit an für die Erziehung wichtigen Gegenständen. Da der Staat immer weniger leistet und die Pfarrgemeinde St. Marien als Träger des Kindergartens an manchen Stellen finanziell an ihre Grenzen stößt, hofft der Vorstand, dass es auch in Zukunft engagierte Eltern gibt, die die Idee des Fördervereins weiterleben lassen.

 

An dieser Stelle danken wir allen Eltern, unseren Gönnern und auch dem Team um Sibylle Baumgart für die langjährige und tatkräftige Unterstützung.

 

 

Der aktuelle Vorstand 2014 bestehend aus (von links):

Katja Heitfeld

Julia Saszik

Kathrin Klingenburg

Jasmin Berndt

Michaela Naber

Michaela Grabenmeier

Kerstin Tinnermann

Matthias Hainke

Sibylle Baumgart

Ernst W. Linnemann

 

 

 

Freispiel

Die wichtigsten Aspekte des Freispiels sind:

freie Wahl der Partner, des Spielzeugs, des Themas und der zeitlichen Dauer.

 

Das Freispiel ist offen. Es gibt allen Kindern Gelegenheit zum Entdecken, Erkennen, Schaffen und Gestalten, zum Betrachten, Nachmachen und Selbsterfinden. Die Erzieherinnen verstehen sich als Spielpartner, die sowohl reagieren – auf das Angebot von Seiten des Kindes – als auch agieren, das heißt Spielideen einbringen oder Spielanreize geben.

Es ist uns wichtig, nur wenig vorgebende Spielmaterialien den Kindern zur Verfügung zu stellen. Im Freispiel stehen deshalb den Kindern stets wertfreie Materialien, wie z.B. Kartons, Decken, Kissen, Korken, etc. zur Verfügung. Den Kindern wird es so möglich, eigene kreative Spiel- und Verhaltensweisen zu entwickeln, die den Umgang miteinander verändert. Durch die Auseinandersetzung mit den Anderen erweitern die Kinder ihre sprachliche Ausdrucksweise und festigen die Fähigkeit, sozial kompetent miteinander umzugehen.

 

Frühstück

Das Frühstück ist ein Bestandteil im Verlauf des Vormittages im Kindergarten. Zu ihrem mitgebrachten Frühstück (Butterbrot, Brötchen, Obst, Cornflakes, Joghurt, Gemüse, Müsli, …; aber bitte keine Süßigkeiten, wie z.B. Milchschnitte o. ä.) erhalten die Kinder vom Kindergarten Milch, Kakao, Wasser oder Tee zu trinken.

 

Die Kinder haben fast den ganzen Morgen Zeit (je nach Gruppenaktivitäten), in kleinen Gruppen gemeinsam zu frühstücken. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen, indem sie ihr Geschirr abspülen/– trocknen und für das nächste Kind bereitstellen. Danach putzen sie ihre Zähne. Um Abfall zu vermeiden, finden wir es sinnvoll, eine Butterbrotdose zu benutzen.

 

Einmal im Monat findet ein gesundes Frühstück in jeder Gruppe statt. Lebensmittelspenden werden hierfür nach Absprache gerne entgegengenommen.

G Ganzheitlichkeit Das Kind im Ganzen sehen.

 

Alle Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten werden angesprochen, damit Ihr Kind seine geistigen, körperlichen und psychischen Fähigkeiten optimal entwickeln kann.

 

Mit einem vielfältigen Angebot unterstützen wir Ihr Kind in unserer täglichen Arbeit. Malen, tanzen, Geschichten hören und erzählen, toben, Gefühle erleben, schneiden, backen, spielen, miteinander essen, riechen, spazieren gehen, turnen, matschen, ausprobieren und noch vieles mehr gehören zu unserer Arbeit in diesem Bereich. Bewegung, Wahrnehmung, Konzentration, Entspannung, Rhythmus und Rituale bilden den Grundstock zur Ganzheitlichkeit.

 

 

 

Geburtstag

Der Geburtstag ist ein besonderer Tag für jedes Kind in unserer Einrichtung, da an diesem Tag das Kind die Hauptperson ist. Dieser Tag wird in allen Gruppen mit einem gemeinsamen Frühstück gefeiert, dass das Geburtstagskind mitbringt. Auf dem Platz stehen Kerzen, es wird ein Geburtstagslied gesungen, ein Stuhlkreis gestellt, in dem sich das Geburtstagskind ein Spiel wünschen kann und ein kleines Geschenk erhält.

Gefühle

Die Gefühle der Kinder finden stets ein offenes Ohr, Verständnis und Raum in unserer Einrichtung. Wir trösten, wenn doch mal eine Träne fließt, wir lachen gemeinsam, die Wut, die z. B. durch ein verlorenes Spiel häufig hervorgerufen wird, gehört auch dazu und Ängste die bei den Kindern bestehen, werden intensiv besprochen.

 

Einmal im Jahr führen wir in jeder Gruppe, das Projekt „Paula und die Kistenkobolde“ durch. Hintergrund der Geschichte um Paula und die vier Kobolde (Heulibold, Zornibold, Bibberbold und Freudibold) ist, dass sich die Kinder intensiv mit den Gefühlen Traurigkeit, Ärger/Wut, Angst und Freude auseinander setzen.

Gruppenübergreifendes Arbeiten

Um den Kindern unserer Einrichtung die Möglichkeit zu bieten, Freundschaften auch mit Kindern der anderen Gruppen zu schließen, können die Kinder z.B. im Freispiel die anderen Gruppen

besuchen.

 

  • Das gruppenübergreifende Arbeiten beinhaltet auch, dass am Nachmittag die Angebote in einer oder zwei Gruppen, gemeinsam mit allen Kindern, stattfinden (nur bei 35-Std. / 45-Std. Buchung möglich).
    • Die angehenden Schulkinder unseres Kindergartens treffen sich wöchentlich an einem Nachmittag zu speziellen Aktivitäten. Durch diese Aktionen ist eine altersgemäße Förderung gewährleistet und die Kinder können sich an eventuelle Schulkameraden gewöhnen. (Auch hier gilt die oben genannte Buchung.)

H Hausbesuche

Im Laufe der Kindergartenzeit können die Erzieherinnen auf Wunsch der Familie das Kind einmal zum Spielen und besseren Kennenlernen zu Hause besuchen. Die Kinder haben so die Möglichkeit, mit den Erzieherinnen ungestört in ihrem Zimmer mit den Spielsachen zu spielen.

 

Auch der Kontakt zu den Eltern wirkt sich positiv auf unsere Arbeit mit den Kindern aus.

 

 

 

 

 

 

Hospitation

Eltern, die Lust und Interesse haben, den Kindergartenalltag mit ihrem Kind zu erleben, sind herzlich willkommen. Nach einer kurzen Terminabsprache ist es möglich, in unseren Tagesablauf hinein zu schnuppern, mit den Kindern zu spielen und sie zu beobachten oder Gespräche mit der Erzieherin zu führen.

I Integration

Integration bedeutet das Zusammenleben von Menschen in der Kindergartengruppe zu fördern. Kinder in unterschiedlichen Altersstufen, Migranten, behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder lernen ihre Unterschiede kennen. Durch den täglichen Umgang miteinander akzeptieren sie diese und können sie gemeinsam in ihr Spiel einbauen. Die Förderung unterschiedlichster Fähigkeiten vermittelt den Kindern die Einsicht, dass alle Menschen Stärken und Schwächen haben, was sich positiv auf den Gruppenprozess auswirkt.

 

Alle unterschiedlichen Kindergruppen agieren zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Die Integration von behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern wird von der Integrationskraft gezielt unterstützt. Zurzeit betreuen wir mehrere Integrationskinder in der orangen Gruppe, die von zwei Integrationskräften zusätzlich betreut werden.

K KINDERRECHTE

Die Kinder sollen ihrem Alter entsprechend in geeigneter Form über die völkerrechtlichen, die in Deutschland und der Europäischen Union geltenden sowie die einrichtungsbezogenen Kinderrechte informiert werden.

 

  1. Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht;

Die Kinder haben in unserer Einrichtung das Recht …

  • auf Vermittlung christlicher Werte bei religiösen Aktionen und Festen.
  • andere Religionen und Kulturen kennen und respektieren zu lernen (z.B. Besuch der Moschee, Rücksichtnahme beim Essen, Gebetshaltung, …).
  • auf gegenseitigen Respekt den verschiedenen Sprachen gegenüber.
  • auf gleichberechtigte Behandlung sozialer Schichten und Lösung der daraus entstehenden Probleme.
  • dass zugelassen wird, dass Jungen sich verkleiden und mit „Mädchensachen“ spielen und Mädchen auch typische „Jungenspiele“ spielen (mit Autos spielen, etwas konstruieren, …).

 

  1. Das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit;

Die Kinder haben in unserer Einrichtung das Recht …

  • mit ihrem richtigen Namen angesprochen zu werden und keine Ausgrenzung zu erfahren aufgrund einer anderen Staatszugehörigkeit.

 

  1. Das Recht auf Gesundheit;

Die Kinder haben in unserer Einrichtung das Recht …

  • auf Einhaltung der Meldepflicht bei ansteckenden Krankheiten, um Ansteckung zu vermeiden (Attest bei Genesung) und auf Erholungsphasen zum Gesund werden.
  • auf Vermeidung von Verletzungsgefahren und Bewusst machen von richtigem Verhalten.
  • auf Vermittlung von Sauberkeitserziehung (Zahnpflege, Toilettengang, Hände waschen).
  • auf gesunde Ernährung (gesundes Frühstück, Mittagessen mit regelmäßigem Gemüsetag) und sportlichen Aktivitäten.
  • auf Erste Hilfe durch eine Erzieherin (Versorgung bei Verletzung, regelmäßige Fortbildung der Erzieherinnen in Erster Hilfe).

 

  1. Das Recht auf Bildung und Ausbildung;

Die Kinder haben in unserer Einrichtung das Recht …

  • auf altersentsprechende Umsetzung des Bildungsauftrags.
  • auf Meinungsfreiheit.
  • auf eine Bildungsdokumentation.
  • auf Portfolioarbeit – „ICH-Ordner“
  • auf Beschwerdemanagement (lernen Bedürfnisse zu verdeutlichen).
  • auf individuelle Förderung (in Sprache, Motorik, Wahrnehmung, usw.).
  • auf Schulvorbereitung während der gesamten Kindergartenzeit.
  • auf Förderung individueller Interessen und Neigungen.
  • neue Interessengebiete zu entdecken (z.B. Institutionen, Markt, Berufe, Wald, Sachgebiete, Experimente).
  • auf lebenspraktische Erziehung (Hygiene, Ernährung, Kleidung).
  • geeignetes Spielmaterial zur Verfügung gestellt zu bekommen.
  1. Das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;

Die Kinder haben in unserer Einrichtung das Recht …

  • auf Ferien und Freizeit.
  • auf ausreichend Zeit für das Freispiel.
  • auf freie Wahl, wo sie spielen möchten und mit wem.
  • auf Rückzugmöglichkeiten nach dem Mittagessen, um sich zu erholen oder das zu machen, wozu sie Lust haben.
  • zu wählen, ob sie am Nachmittagsangebot teilnehmen möchten.
  • auf Heranführung an Freizeitmöglichkeiten (z.B. Joggen für das Kindergartensportabzeichen, Fußball spielen, Malen, Handarbeiten).
  • sich bei Ruheübungen zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln (z.B. Klangschalenprojekt, Meditation, …).

 

  1. Das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln;

Die Kinder haben in unserer Einrichtung das Recht …

  • auf Gesprächsrunden, um aktuelle Themen zu besprechen.
  • dass ihnen zugehört wird.
  • Fragen zu stellen.
  • Wünsche zu äußern.
  • ernst genommen zu werden.
  • bei Projekten mit eingebunden zu werden.
  • auf Mitbestimmung.

 

  1. Das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens;

Die Kinder haben in unserer Einrichtung das Recht …

  • auf klare Grenzen in Konfliktsituationen.
  • bei Bedarf eine Auszeit zu nehmen.
  • auf ein gemeinsames Gespräch.
  • auf Beachtung der Individualität des Kindes.
  • auf eine situationsgemäße Reaktion der Erzieherin.
  • Kompromisse zu schließen.
  • die eigenen Gefühle erklärt zu bekommen und damit ernst genommen werden (Papilio-Projekt).
  • auf eine Rückzugmöglichkeit beim Umziehen und beim Toilettengang.

 

  1. Das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung;

Die Kinder haben in unserer Einrichtung das Recht …

  • soziale Kompetenzen zu erlernen (Rücksichtnahme auf Schwächere, Stärkung der Gruppengemeinschaft).
  • auf Unterstützung bei Beleidigung durch andere.
  • auf Stärkung des Selbstbewusstseins.
  • nicht bloß gestellt zu werden.
  • dass zu ihrem Wohl mit Beratungsstellen zusammengearbeitet wird.
  • auf Prüfung von Kindeswohlgefährdung.
  • auf Absprache mit den Eltern.
  • dass ihre Eltern bei Problemen Beratungsgespräche mit der Erzieherin führen können und neue Lösungen gemeinsam gefunden werden.
  • auf Betreuung außerhalb der gebuchten Öffnungszeiten in Notfällen.
  • auf Ferienbetreuung / Beratung für die Sommerferien.

 

  1. Das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;

Die Kinder haben in unserer Einrichtung das Recht …

  • auf Begleitung, Beratung und Hilfestellung.
  • auf Netzwerke für Familien (Elternabende, Elternaktionen, Elternfeste, Eltern-Kind-Feste, Elterncafé).
  • auf einen Hausbesuch in der Kindergartenzeit.
  • dass nach Konflikten wieder vertrauensvoll miteinander umgegangen wird.

 

 

  1. Das Recht auf Betreuung bei Behinderung;

Die Kinder haben in unserer Einrichtung das Recht …

  • nicht ausgegrenzt zu werden. Ihre Behinderung wird als selbstverständlich angenommen und wir lernen voneinander.
  • auf gezielte Beobachtung / Entwicklungsdokumentation.
  • dass ihren Eltern bewusst gemacht wird, mit dem Ziel, bei erhöhtem Förderbedarf, die bestmöglichste Förderung in geeigneten Institutionen für das Kind zu finden.
  • auf Netzwerkarbeit (LWL, Haus Walstedde, Ärzte, Therapeuten, Physiologen, Schulen, etc.).
  • auf behindertengerechte Ausstattung und Material.

Konzeption Die Konzeption ist die schriftlich festgehaltene Theorie unserer pädagogischen Arbeit. Sie zeigt die Schwerpunktbereiche und deren pädagogische Ziele auf. Dieses theoretische Gerüst dient im Alltag zur Orientierung.

Kooperation

Hierunter versteht man den Austausch und die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Institutionen, von denen die Kinder mit betreut werden.

 

Gemeint ist die Kooperation mit anderen Kindergärten, mit den Grundschulen, mit Beratungsstellen (Erziehungsberatung, Frühförderung, Psychologen, Logopäden, Therapeuten) und mit städtischen Ämtern (Jugendamt, Sozialamt).

Krankmeldung

Wenn ein Kind aus Krankheitsgründen den Kindergarten nicht besuchen kann, sollen die Eltern möglichst schnell die Tageseinrichtung benachrichtigen. Eltern sind vor allem dann verpflichtet, sich zu melden, wenn es sich um eine ansteckende Krankheit handelt (z.B. Scharlach, Ringelröteln, Windpocken, Läuse u. ä.). Bei vermehrtem Auftreten einer ansteckenden Krankheit sind wir als Tageseinrichtung verpflichtet, diese dem Gesundheitsamt zu melden. Aus Sicherheitsgründen benötigt der Kindergarten ein ärztliches Attest, damit das Kind den Kindergarten wieder besuchen darf.

 

 

 

 

L Lachend lernen

Der Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag unseres Kindergartens besteht im Wesentlichen darin, die Kinder ganzheitlich in Lernprozessen zu begleiten und zu fördern.

 

Dies bedeutet, dass die Selbstbildungspotentiale des Kindes im Vordergrund des Lern- und Bildungsprozesses stehen.

 

Hierfür brauchen Kinder ein hohes Maß an Freiheit. Freiheit zum Entdecken und Ausprobieren, zum Fehler machen und zum eigenen Korrigieren von Fehlern, zum Ausleben ihrer Neugierde, ihrer geistigen Kräfte, ihrer Gefühle.

 

Der gesamte Gruppenraum, die anderen Räume unserer Einrichtung und das Außengelände bieten vielfältige Möglichkeiten zum Erfassen und Begreifen. Es herrscht ein gewolltes und geplantes Nebeneinander unterschiedlichster Materialien. Die Kinder sind hier Erfinder, Gestalter von Neuem, gewinnen an Einsichten und Selbstvertrauen und motivieren sich über Freude am Geschaffenen immer wieder neu.

Der Kindergarten ist somit über einen längeren Zeitraum des Tages der Lebens- und Selbstbildungsraum der Kinder.

 

Hier üben die Kinder, indem sie Spielhandlungen, die sie interessieren, immer wiederholen. Dadurch, dass sie ihren Wiederholungsrhythmus selbst bestimmen, verinnerlichen die Kinder Zusammenhänge und erwerben Kenntnisse. Wenn sie in ihrer Aktivität vermehrt unterbrochen werden, werden sie beim Ausbau ihrer Lernkapazität gestört.

Deshalb integrieren wir wesentliche Inhalte aus Projekten, zu denen sich Erzieherinnen unseres Kindergartenteams über einen längeren Zeitraum fortgebildet haben, in die Freispielphase und unsere tägliche pädagogische Arbeit.

M Motorik ist Bewegung!

Motorik umfasst alle Bewegungen. Motorisch üben die Kinder ihre Möglichkeiten, nicht nur beim Turnen im Gymnastikraum und beim Laufen, Klettern, Fahren im Außengelände. Motorik wird in großmotorische Bewegungen wie gehen, laufen, klettern, springen und feinmotorische Bewegungen wie malen, schneiden, mit Bauklötzen bauen, Perlen auffädeln eingeteilt.
Bewegung macht Spaß. Bewegung eröffnet Möglichkeiten. Bewegung ist lebensnotwendig. Bewegung ist der Motor einer gesunden Entwicklung. Bewegung beinhaltet Lernen. Bewegung ermöglicht Sprache. Bewegung wird begleitet von Wahrnehmung, Gefühlen, Erinnerungen oder Plänen. Bewegung benötigt Ruhe-, Wiederholungs- und Rückschrittsphasen. Bewegung geschieht vielfältig. Bewegung ist in unserer Einrichtung ein gravierender Bestandteil des täglichen Lebens.

 

N Naturnahes Spielgelände Durch die Umgestaltung unseres Spielplatzes 1999 in einen naturnahen Spielraum wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, sich zu bewegen, sich selbst im Einklang mit der Natur wahrzunehmen und sinnliche Erfahrungen zu sammeln. Wir haben mit Eltern, Kindern und Erzieherinnen gemeinsam ein Außengelände geschaffen, in dem die Kinder ihre Umwelt entdecken und gestalten können und in dem sie sich zurückziehen können, um sich so vollkommen in ihr Spiel zu vertiefen, ohne unter ständiger Beobachtung zu stehen.

 

Dadurch erhöht sich die polarisierte Aufmerksamkeit, dass heißt die Konzentration und Aufnahmefähigkeit (nach Montessori).

Naturnahes Spielgelände heißt aber auch: mindestens einmal im Jahr müssen wichtige Materialien wie Sand, Kieselsteine und Rindenmulch wieder aufgefüllt und kleine Reparaturarbeiten durchgeführt werden, damit es für die Kinder ein schönes Spielgelände bleibt, wo sie viele Erfahrungen sammeln können ohne sich zu verletzen. So findet regelmäßig eine Spielplatzaktion statt, bei der die Eltern mit ihren Kindern und dem Kindergartenteam „Hand anlegen“ und gemeinsam wieder alles herrichten.

Neuigkeiten

Informationen, die alle Eltern des Kindergartens betreffen, finden Sie:

 

  • in der Halle an einer Magnetwand neben der Turnhallentür (z.B. Nachmittagsangebote, besondere Bastelnachmittage, etc.)
  • mitten in der Halle an Stellwänden
  • in der Halle an der gelben Wand des Fördervereins neben der Eingangs-/Ausgangstür
  • zwischen der ersten und zweiten Eingangs-/Ausgangstür

 

Informationen der einzelnen Gruppen finden Sie in der Nähe jeder Gruppe an einer Infowand.

O Orange Gruppe                                      Grüne Gruppe                                    Rote Gruppe

 

 

 

Kath. Kindergarten St. Marien

Schillingstraße 8

59227 Ahlen

Tel.: 4976

kita.stmarien-ahlen@bistum-muenster.de

P Partizipation

Definition „Partizipation“:

„Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben in der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden.“ (R. Schröder 1995 S. 14)

Projekte

In einem Projekt setzen sich die Kinder aktiv mit ihrer Umwelt auseinander. Ein Projekt entwickelt sich in Phase 1 aus den Interessen der Kinder bzw. wird von der Erzieherin aus dem Umfeld der Kinder aufgegriffen. In der 2. Phase folgt das gemeinsame konkrete Handeln, Fragen, Forschen und Sammeln von Informationen, wobei die Kinder Wissen über die soziale und gegenständliche Welt gewinnen und dadurch unterschiedlichste kognitive, motorische, sprachliche, soziale u.ä. Fertigkeiten und Fähigkeiten (weiter-)entwickeln.

Q Qualifizierte Ausbildung Unser Team besteht aus zehn Erzieherinnen. Gerade im sozialen Bereich ist es sehr wichtig, pädagogisch ausgebildete Fachkräfte zu haben. Genau wie ein Hochleistungssportler muss auch das pädagogische Team ständig „trainieren“, um immer topfit zu sein. Deshalb nimmt unser Team regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil, z.B.:

 

  • Sprachförderung im Kindergarten
  • psychomotorisches Turnen
  • Musizieren mit Kindern
  • U3 Fortbildungen
  • Religionspädagogische Fortbildungen
  • Computerlehrgänge
  • Experimentieren mit Kindern
  • Medienerziehung

 

Ebenso besuchen wir monatlich die „Arbeitskreise“ in Zusammenarbeit mit den katholischen Einrichtungen aus Ahlen zu angeregtem, themenorientiertem Austausch und zur Weiterbildung. Diese finden an jedem ersten Mittwochnachmittag im Monat statt.

 

 

 

 

 

 

R Ruheraum – Snoezelen

Ruhe ist das Gegenstück zur Bewegung.

 

Ruhe tut gut.

Ruhe ist Pause.

 

Der Ruheraum lädt zur Stille, zur Entspannung ein. Er ist wie ein Zeichen.

 

Mit Entspannungsgeschichten, Meditationen und Massagen lernen die Kinder, Ruhe zu genießen, neue Kräfte zu sammeln. Eine Art der Entspannung ist das Snoezelen. „Doezelen“ (dösen) und „Snuffelen“ (schnuppern), aus diesen holländischen Wörtern setzt sich „Snoezelen“ zusammen. Mit und ohne Musik und Lichteffekte (Blasensäule, Faseroptik, Leuchtkugel) können sich die Kinder entspannen, zuhören, still werden, ausruhen und genießen.

S Situationsorientierter Ansatz Wir arbeiten im St. Marien Kindergarten nach diesem Ansatz. Das bedeutet für uns, dass wir die Kinder (ständig) beobachten, um festzustellen, wo ihre Interessen liegen und womit sie sich gerade am meisten beschäftigen. Daraus ergibt sich dann ein Thema, mit dem wir uns intensiv auseinandersetzen. Wir suchen Erklärungen, Geschichten, Gedichte, Fingerspiele, Lieder, Bastel- und Malanregungen, Bewegungsangebote zu dem Thema, das dadurch zu einem kleinen Projekt wird. Bei manchen Projekten verlassen wir den Kindergarten, um sie durch Beobachtungen, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen zu ergänzen, die nicht im Kindergarten stattfinden können. So erweitern wir für die Kinder den „Raum“ und gehen z.B. in den Stadtpark, in den Wald, zum Markt, zur Feuerwehr oder ins Museum. Die Interessen und Anregungen einzelner Kinder werden gelegentlich aufgegriffen und sie werden dann in Kleingruppen weiterentwickelt. Diese Art von Arbeit ermöglicht es den Kindern, ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Erlebnisse einzubringen, ihren Wissensdurst auszudrücken und Interessen gegebenenfalls neu zu entwickeln.

 

 

 

Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

  • Förderung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins
  • Förderung der Selbständigkeit
  • Förderung des Sozialverhaltens
  • Religiöse Erziehung
  • Integration von behinderten Kindern und Migrantenkindern
  • Spracherziehung
  • Bewegungserziehung
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Förderung im künstlerischen, ästhetischen und musischen Bereich

T Träger Der Träger unserer Einrichtung ist seit August 2014 die Kirchengemeinde St. Bartholomäus, Nordstraße 13, 59227 Ahlen, Tel.: 260590.

Ansprechpartnerin für den Träger ist die Verbundleiterin Frau Hildegard Freisfeld, Klostergasse 5, 59227 Ahlen, Tel.: 2621, Freisfeld-h@bistum-muenster.de.

Weitere Ansprechpartner aus dem Kirchenvorstand sind Frau Ridder und der Pastoralreferent

Herr Peters.

U Übermittagsbetreuung

Wir bieten für 20 Kinder einen Platz „über Mittag“ an. Voraussetzung dafür ist, dass die Eltern beide berufstätig sind.

Die „Übermittagkinder“ erhalten von Montag bis Donnerstag ein warmes Mittagessen, das dem Kindergarten von der Stadthalle angeliefert wird. Die Kosten für das Essen (z.Z. 3,00 Euro) werden von den Eltern monatlich an den Kindergarten gezahlt.

 

Kurzer Ablauf der Übermittagbetreuung:

 

  • 12.30 Uhr gemeinsames Essen in einem der Gruppenräume
  • Zähne putzen
  • bei Bedarf schlafen gehen im Schlafraum
  • Die anderen „nicht schlafenden“ Kinder suchen sich nach ihrem Bedürfnis einen Platz zum Spielen, Ausruhen oder Bewegen im Gruppenraum oder auf dem Spielgelände aus.
  • Ab 14.30 Uhr besteht die Möglichkeit zum Abholen oder das Kind nimmt auch am Nachmittagsangebot teil und wird spätestens um 16.30 Uhr abgeholt. Freitags bringt jedes Kind, das „länger“ bleibt, ein zweites Frühstück mit in den Kindergarten, da an diesem Tag eine flexible Öffnungszeit möglich ist.

 

Wir haben dann für alle „35-Stunden-Bucher“ durchgehend bis 14.30 Uhr geöffnet. Für die „Übermittagkinder“ („45-Stunden-Bucher“) endet der Tag spätestens um 15.15 Uhr.

 

 

 

 

 

 

U3-Kinder

Kinder unter 3 Jahren

Ein ausführliches Aufnahmegespräch zwischen Eltern und Erzieherinnen findet vor den Kennlernaktionen statt. Die Eingewöhnungsphase und Dauer wird individuell auf die Bedürfnisse und die gewohnten Rituale ihres Kindes abgestimmt.

 

Wir bieten Ihrem Kind:

 

Einen Rahmen für emotionale Sicherheit und Bildungsgelegenheiten.

 

Ihr Kind findet eine gut vorbereitete Umgebung vor, die es ihm erlaubt, sich vielfältig zu bewegen, die Umwelt zu erfahren, selbst Initiative zu ergreifen und etwas zu gestalten. Es finden Begegnungen mit anderen Kindern, die auf einem ähnlichen Weg sind, statt, damit sie sich gegenseitig auf ihrem Niveau anregen und Freundschaften schließen können. Ihr Kind wird Erfahrungen, die es zu Hause nicht ohne weiteres macht, in altersgemischter Gruppe erleben.

 

Die Kinder werden in der roten und grünen Gruppe betreut. Den Kindern werden Ruhephasen ermöglicht. Der Schlafraum steht individuell, je nach Bedürfnis des einzelnen Kindes, für die Schlaf- und Erholungsphase zur Verfügung.

Urlaub

Unser Kindergarten schließt in den Schul-Sommerferien für alle Familien 3 Wochen seine Türen.

 

Zwischen Weihnachten und Neujahr ist der Kindergarten ebenfalls ein paar Tage geschlossen. Zwei weitere Schließungstage sind Rosenmontag und ein Tag, an dem der jährliche Betriebsausflug aller Mitarbeiter der Pfarrgemeinde St. Bartholomäus stattfindet.

V Verschiedene Angebote Wichtig ist es, die Kinder im Laufe der Kindergartenzeit mit anderen Institutionen vertraut zu machen. Zu den wichtigsten Bereichen gehören die in der Öffentlichkeit bekannten Einrichtungen wie der Zahnarzt und dessen Praxis (auch der Besuch der Zahnarzthelferin im Kindergarten), die Polizei und deren Verkehrspuppenbühne mit Integration der Verkehrserziehung und die Feuerwehr mit verbundenen Feuerübungen.

 

 

 

W Wald

Den Wald als Lebens- und Erlebnisraum zu erfahren ist ein wichtiges Ziel in unserer pädagogischen Arbeit. Dieser Ort mit seinem Abwechslungsreichtum und seiner unmittelbaren Anschaulichkeit ist eine große Bereicherung für das Erleben und Erfahren aller Kinder.

 

Der Wald ist ein Abenteuerspielplatz, indem es viel zu entdecken gibt. Allerdings ist er in erster Linie ein Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Deshalb ist es für Kinder sehr wichtig, beide Seiten des Waldes kennen zu lernen.

Sie können ihn „benutzen“ und darin toben, aber sie sollen auch lernen, den Wald zu respektieren. Das Wald-Projekt findet in jeder Gruppe an mehreren aufeinander folgenden Tagen und in den verschiedensten Jahreszeiten statt.

 

Wir sind auf die Mithilfe der Eltern angewiesen, da wir Fahrgemeinschaften bilden und so in den Privatautos der Eltern und Erzieherinnen zum Wald fahren.

Z Zeitung

Zweimal im Jahr erscheint unsere Kindergartenzeitung „St. Marien News“. Die Kindergartenzeitung wird von allen Mitarbeiterinnen geschrieben und enthält Berichte über Aktivitäten und Ereignisse aus den Gruppen unserer Einrichtung. Wir machen die Eltern aber auch auf Termine, Veränderungen, z.B. Personalwechsel u. a. aufmerksam. Auf diese Weise hoffen wir den Eltern Eindrücke zu vermitteln, die uns bei der täglichen Arbeit begleiten. Auch Anregungen von Ihnen sind uns herzlich willkommen. Die Zeitung erscheint im Sommer und im Winter, meistens vor den Ferien!